Amelie „Amo“ Intert in Arabien

Sa, 21. Januar 2012
Rubrik: Allgemein

Amelie "Amo" Intert in Arabien

 

Vereinigte Arabische Emirate: Das ist der Zusammenschluss von sieben Emiraten im Südosten der Arabischen Halbinsel. Dort schlummern die siebtgrößten Ölvorkommen der Welt. Das ist eines der reichten Länder der Welt. Dort ist immer gutes Wetter. Dort sind traumhafte Strände. Dort schimmert das Wasser im schönsten Blau….. Doch dafür hatte Amelie Intert nur bedingt ein Auge. Denn für sie standen in zwei Wochen, in denen sie von ihrem Trainer Binh Bui begleitet wurde, zwei Turniere auf dem Programm.

Da waren zunächst die 11. Abu Dhabi Country Club ITF Junior Championships. In der Hauptstadt der VAE (860.000 Einwohner) verlor “Amo” im Einzel in der 1. Runde gegen die Türkin Ege Tomey mit 6:3, 6:1. Dabei haderte sie auch mit den Schiedsrichter-Entscheidungen: „Da wurde ich heftig beschummelt. Sogar vom Schiri. So etwas habe ich noch nicht erlebt…“ Dafür lief es im Doppel zusammen mit der Griechin Angeliki Kairi um so besser. Zunächst mussten sich die beiden, die an Nummer zwei gesetzt waren, im Halbfinale mächtig strecken, im die türkische Kombination Yagmur Akgul und Muge Topsel (4) mit 6:2, 3:6, 10:6 nieder zu ringen. Im Finale besiegten sie dann Mara Argyriou (Zypern) und Anna Iakovleva (Russland) mit 6:3, 7:5. Turniersieg! Da strahlte die arabische Sonne doch gleich noch ein bisschen mehr.

Weiter gings zu den 4. Fujairah Junior Championships. Das Emirat Fujairah ist mit seinen 143.000 Einwohnern etwa so groß wie das Saarland und liegt an der Ostküste am Golf von Oman. Im Einzel musste „Amo“ erneut in der 1. Runde die Segel streichen. Olivia Hauger Hauger (USA) besiegte sie mit 6:4, 6:2.  Im Doppel trat sie wieder mit ihrer bewährten Partnerin Kairi an. In der 1. Runde schlugen die beiden Vasilisa Aponasenko (Russland) und Dina el Harazi (Ägypten) glatt  mit 6:2 und 6:2. Im Viertelfinale warteten die Rumänin Nicoleta- Catalina Dascalu (die Einzel-Siegerin von Abu Dhabi) und die Russin Anna Iakovleva. Doch das Match stand unter keinem guten Stern, wie „Amo“ berichtet: „Mir ging es schon den ganzen Tag schlecht. Und dann bin ich mitten im Spiel vom Platz gegangen und musste mich übergeben und hab am ganzen Körper gezittert.“ Natürlich wurde das Spiel beim Stand von 4:3 für „Amo“ und Angeliki abgebrochen. „Amo“ haderte: „Schade, wir hatten trotzdem echt gut gespielt und hätten glaube ich auch gewonnen.“ Dascalu/ Iakovleva siegten auch im Semifinale und stehen nun im Endspiel. „Amo“ hingegen schlief den ganzen folgenden Tag erst einmal durch. Dach ging es ihr wieder besser und Freitag jettete sie mit Binh wieder zurück in heimische Gefilde.