Niederlage für die 1. Damen

Di, 5. Dezember 2017
Rubrik: Allgemein

 

Für den TC Rot-Weiss Wahlstedt ging der Saisonauftakt in der Tennis-Regionalliga Nord-Ost daneben. Gegen den Aufsteiger DTV Hannover gab es eine 2:4 Niederlage.

Hannover, Stützpunktzentrum des DTB, war jedoch  mit einer starken Mannschaft angereist. Im Spitzeneinzel traf Carolin Schmidt (DTB 35) auf Shaline-Doreen Pipa (DTB 44). Für Schmidt war es das erste Spiel nach dreimonatiger Pause. Was sie auch anstellte, Pipa hatte an diesem Tag immer die bessere Antwort und gewann in zwei Sätzen. Auch Sophia Intert verlor in zwei Sätzen. Ihre Gegnerin, Angelika Wirges, verstand es meisterlich, Intert ihr Spiel aufzuzwängen. Nach zehnmonatiger Verletzungspause wusste  Neuzugang Anna Klasen zu überzeugen. Verständlich, dass sie im ersten Satz noch ihren Spielrhythmus finden musste. Dann jedoch trumpfte sie auf und ließ in den Folgesätzen Franziska Sziedat keine Chance. Dafür bekam sie ein Sonderlob von Coach Lydia Steinbach: „Ein ganz starker Auftritt von Anna nach so langer Pause. Das war das beste Match am heutigen Tage!“ Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich Janine Weinreich und Lena Greiner. Den 1. Satz dominierte Weinreich, doch Greiner kämpfte sich zurück zum Satzausgleich. Der Match-Tie-Break verlief ausgeglichen. Mit 10:8 behielt der Gast aus Hannover knapp die Oberhand. In den Doppeln unterstrich Anna Klasen nochmals ihre Stärke. An der Seite von Janine Weinreich gewann sie glatt in zwei Sätzen gegen Sziedat/ Greiner. Schmidt/ Intert verloren gegen Pipa/ Wirges. „Ein gutes Punktspiel mit spannenden Spielen, häufig mit dem besseren Ende für Hannover. Ein Unentschieden wäre meines Erachtens gerecht gewesen“, lautete das Fazit von Steinbach.

 

TC RW Wahlstedt – DTV Hannover 2:4

Carolin Schmidt – Shaline-Doreen Pipa 2:6, 2:6, Sophia Intert – Angelika Wirges 4:6, 3:6; Anna Klasen – Franziska Sziedat 6:7, 6:1, 10:3; Janine Weinreich – Lena Greiner 6:1, 3:6, 8:10; Schmidt/ Intert – Pipa/ Wirges 6:7, 2:6; Klasen/ Weinreich – Sziedat/ Greiner 6:2, 6:2

 

 

 

Jörn Boller