Starker Saisonstart für die 1. Herren

Do, 3. Mai 2018
Rubrik: Allgemein

 

Guter Start für die 1. Herren vom TC Rot-Weiss Wahlstedt in die Tennis-Nordliga-Saison: Beim Havestehuder THC gab es ein souveränes 8:1.

Doch es war knapper, als das Ergebnis aussagt. Allein viermal wurden Spiele  im Match-Tie-Break entschieden. Zeugnis der Wahlstedter Nervenstärke: Alle gingen an die Rot-Weissen.

Im 1. Einze ltraf George von Massow auf den Ukrainer Marat Deviatiakov, der zwei Tage zuvor noch im Finale eines Future-Turnieres in Israel stand. Nach knapp verlorenem 1. Satz setzte sich von Massow jedoch sicher durch und holte sich ein Sonderlob von Coach Hauke Karstens ab: „Nach seiner Verletzung hat „G“ schon wieder eine gigantische Leistung abgeliefert!“ Ausgerechnet Mannschaftsführer Leonard von Hindte verlor sein Match gegen Maximilian Todorov, wenn auch denkbar knapp. „Zum Glück ist es ein Mannschaftssport und mein Team hat es rausgerissen“, kommentierte von Hindte seine Niederlage. Lucas Hellfritsch musste gegen Kristian Albers auch in die Verlängerung. „Im ersten Satz wollte Luci zu früh zu viel, doch dann hat er sich Klasse ins Match gekämpft“, urteilte Karstens. Pelle Boerma machte mit Alexander Todorov ebenso kurzen Prozess wie Flemming Peters mit  Johannes Kloster. Tomas Charlos verlor den 1. Satz deutlich, schaffte dann den Satzausgleich und machte es im Match-Tie-Break besonders spannend, behielt das bessere Ende jedoch für sich. So stand nach den Einzeln der Sieg schon fest. Doch Wahlstedt blieb fokussiert. Karstens: „Wir wollten in den Doppeln noch einiges ausprobieren, was für den weiteren Saisonverlauf wichtig werden könnte.“ Seine Jungs taten es mit Bravour. Alle Doppel gingen an Wahlstedt. Für den guten Team-Spirit spricht auch, dass der letztjährige Coach, Tobias Hinzmann, direkt nach seiner Landung aus Istanbul, wo er Tobias Kambke coachte, zum Wahlstedter Punktspiel fuhr, um sie zu pushen. „Gigantisch“, war das kurze Fazit von Karstens.

Harvestehuder THC – TC RW Wahlstedt 1:8

Marat Deviatiarov – George von Massow 7:5, 1:6, 4:10; Maximilian Todorow – Leonard von Hindte 7:5, 7:5; Kristian Albers – Lucas Hellfritsch 6:3, 4:6, 8:10; Alexander Todorov – Pelle Boerma 2:6, 1:6; Marco Lange – Tomas Charlos 6:1, 3:6, 9:11; Johannes Kloster – Flemming Peters 1:6, 1:6; Deviatiarov/ M. Todorow – von Massow/ Boerma 6:2, 2:6, 4:10; Albers/ Kloster – von Hindte/ Intert 0:6, 0:6; A. Todorov/ Lange – Peter/ Bui 4:6, 4:6

Jörn Boller